Himmelwärts

„Himmelwärts“ – unter diesem Titel gestalten wir in der Emmauskirche in Zukunft regelmäßig Gottesdienste in freierer Form: mal von einem Team gestaltet, mal zu einem aktuellen Thema, mit modernen Liedern und so, dass sich Menschen aus jeder Altersgruppe angesprochen fühlen können.
Wir starten am Sonntag 19.06. um 10 Uhr in der Emmauskirche mit einem Gottesdienst zu einer Geschichte aus dem Lukasevangelium: „Der reiche Mann und der arme Lazarus“.
Herzliche Einladung!

Trini…was?

Am 12. Juni feiern evangelische Christinnen und Christen das Fest „Trinitatis“. In dem Namen steckt der lateinische Begriff „trinitas“, zu Deutsch meist mit Dreieinigkeit oder Dreifaltigkeit Gottes übersetzt. Gott ist einer, aber Gott zeigt sich in verschiedener Weise: Als Schöpfungskraft, als Christus, als Geist. Gott ist mit sich selbst in Gemeinschaft – und mit uns Menschen. Nicht umsonst läutet der Festtag die Trinitatiszeit ein, die Sommermonate – traditionell eine Zeit der Gemeinschaft und der Geselligkeit.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst um 10 Uhr in der Emmauskirche!

Ihr Vikar Alexander Brandl

Wer suchet, findet?

Es ist Krieg in Europa. Wieder.

Hat also alles Beten nichts genützt?

Hört Gott unser Gebet nicht?

Will er es nicht hören?

Am Sonntag „Rogate“ geht es um die Kraft des Betens. Trotz allem. Oder: gerade darum.

Im Rahmen des Gottesdienstes am 22. Mai wird auch unsere langjährige Mesnerin Karin Probst verabschiedet – herzliche Einladung zu diesem Festgottesdienst unter Mitwirkung von Ingrid Eichenberg an der Querflöte, Ruth Kornder an der Orgel und einem Ensemble des Münchner Konzertchores unter Leitung von Óscar Payá Prats.

Ihr Vikar Alexander Brandl

Was ist „Segen“?

„Segen“ – was ist das eigentlich?

Kurz gesagt: Segen ist Leben! Gleich nachdem Gott in der biblischen Schöpfungsgeschichte die Menschen erschaffen hat, segnet er sie. Es ist seine erste Handlung am Menschen. Ab dem allerersten Atemzug begleitet uns also Gottes Segen. Und dieses Prinzip zieht sich durch die ganze Bibel: Gott segnet, was leben soll. Die göttliche Lebenskraft durchströmt jeden Menschen und jedes Lebewesen – darum darf niemandem der Segen verwehrt werden. Sowieso wird beim Segnen nichts hergestellt oder herbeigezaubert. Wer gesegnet wird, ist im Grunde bereits gesegnet!

Sind wir uns dessen immer bewusst? Achten wir uns selbst als geliebte Geschöpfe Gottes? Gehen wir mit uns selbst und anderen so behutsam um, wie es uns als Gesegnete eigentlich zusteht? Beim Empfangen von Segen dürfen wir für einen Moment bewusst spüren, dass wir gewollt sind. Dass es gut ist, dass wir leben. Nicht nur als Einzelne, sondern auch – Pandemie hin oder hier – in Gemeinschaft.

Familie war schon in biblischen Zeiten ein weiter Begriff: Sie ist ein Ort mit besonders engen Beziehungsbanden, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Bei der

Familiensegnung am Muttertag, 8. Mai, um 10 Uhr vor der Emmauskirche am Laurinplatz

heißen wir alle, die sich als Familie verstehen, herzlich willkommen, um miteinander den kraftspendenden Segen Gottes zu erfahren!

Übrigens: Auch an diesen Lebens- und Segensstationen begleitet Sie Ihre Emmauskirche…

Dienen und herrschen

Jesus stellt an seine Jünger und letztlich auch an seine Kirche eine ziemlich radikale Forderung. „Wer groß und bedeutend sein will bei euch, der soll allen dienen, der soll nicht nach Macht über andere streben, sondern auf Macht verzichten“, sagt er im Evangelium sinngemäß. Das sind Forderungen, denen Viele im Blick auf die Kirche und ihre jahrhundertelange Machtposition sicher zustimmen würden. Wie aber lässt sich dieser Anspruch – auch im persönlichen Leben – umsetzen? Wie können wir Menschen das überhaupt schaffen? Darum geht es am Sonntag, 3. April in unserem Gottesdienst mit Abendmahl um 10 Uhr in der Emmauskirche.

Herzliche Einladung!

 

Herzliche Einladung zum Passionskonzert des Münchner Konzertchors!

Liebe Emmausgemeinde,
am 10. April 2022 präsentieren wir Ihnen um 19.00 Uhr in der Emmauskirche unser Passionskonzert, erstmals unter Leitung unseres neuen Dirigenten Óscar Payá Prats. An diesem Palmsonntag schlagen wir eine Brücke zwischen Barock und Moderne: Dem berühmten Requiem von Maurice Duruflé (1902 – 1986) stellen wir hierbei den weniger bekannten Passionszyklus „Membra Jesu nostri“ von Dieterich Buxtehude (1637 – 1707) zur Seite.
Tickets gibt es nur online unter https://muenchner-konzertchor.de/tickets/
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Stark sein! Und wenn ich es nicht schaffe…?

Diese Zeiten verlangen uns einiges ab. Die Pandemie ist nicht zu Ende, da kommt mit dem Krieg in der Ukraine eine Katastrophe über Europa. Wie hält man das aus? Wie bleibt man da zuversichtlich? Auch dem Propheten Elia wurde alles zu viel. Er wollte nicht mehr. Gar nicht mehr. Und was tut Gott? Er lässt ihn erst mal wieder zu Kräften kommen. Elia wird nicht aus der Verantwortung gelassen, er muss stark sein. Aber eine Pause, die darf sein. Die muss sogar sein.

Wenn auch Sie Stärkung suchen, kommen Sie gerne am Sonntag, 20. März, um 10 Uhr zu unserem Abendmahlsgottesdienst. Einander stärken wir uns: Der Münchner Konzertchor singt, Konfirmandinnen und Konfirmanden werden den Gottesdienst mitgestalten, das Abendmahl nährt uns mit Hoffnung.

Im Gottesdienst wird zudem der neue künstlerische Leiter des Konzertchores, Herr Óscar Payá Prats, eingeführt.

Sie können nicht vor Ort sein? Kein Problem: Der Gottesdienst wird live gestreamt, Zugang über unsere Website!

Bleiben Sie behütet.

Ihr Vikar Alexander Brandl

Meditationsweg „Perlen des Glaubens“

Der diesjährige Meditationsweg ist inspiriert von den „Perlen des Glaubens“ des lutherischen Bischofs Martin Lönnebo aus Schweden. An einem Band sind verschiedene Perlen aufgereiht. Mit jeder Perle verbindet sich ein Lebensthema, etwa Liebe, Tod oder Gelassenheit. Die Perlen laden zur Begegnung damit ein, im Beten, Meditieren oder Nachdenken.

Dem Kreis des Perlenarmbands ähnlich sind im Kirchenraum die Perlen des Glaubens verteilt. Wir laden Sie ein, sich bei einer, bei mehre­ren oder auch bei allen Perlen eine Weile niederzulassen, sie zu betrachten, die Begleittexte zu lesen und dabei sich und Gott zu begegnen.

 

Wie soll ich beten?
Was hilft mir, mich auf Gott auszurichten, mich zu konzentrieren?

Der schwedische Bischof Martin Lönnebo war schon länger diesen Fragen nachgegangen, als er 1995 bei einer Urlaubsreise wegen eines Sturms mehrere Tage auf einer griechischen Insel verbleiben musste. „Da fand ich mich… auf einmal zwischen Ikonen, Perlenketten, Rosenkränzen und Kerzen wieder. Schlagartig wurde mir klar, dass wir kein solches Hilfsmittel haben, um zu beten und uns auf Gott auszurichten.“

Zunächst entwarf er auf Papier einen „Rettungsring“ aus Perlen (daher der schwedische Name Frälsarkransen). Jede dieser Perlen hat eine Bedeutung, steht für eine Lebensfrage, einen Gedanken oder ein Gebet.  Nach seiner Rückkehr nach Schweden stellte er nach dem Entwurf ein Perlenband her und betete damit. Es dauerte nicht lange, bis man in Schweden auf seine Erfindung aufmerksam wurde und sich die Perlen des Glaubens dort verbreiteten.

Nach Deutschland kamen die Perlen des Glaubens durch die Pastorin und Spiritualin Kirstin Faupel-Drevs, die sie bei einem Besuch in Schweden entdeckte und dann mit nach Norddeutschland brachte. Weitere Verbreitung im deutschsprachigen Raum fanden sie im Jahr 2003 anlässlich des Ökumenischen Kirchentags in Berlin. Daraufhin folgten verschiedene weitere Veröffentlichungen zu den Perlen des Glaubens in deutscher Sprache, was ihre Bekanntheit und Popularität bei Protestanten wie Katholiken steigerte und damit auch ihre Verwendung als ökumenische Gebetskette festigte und unterstrich.

 

Der Eröffnungsgottesdienst findet am 13. März um 10 Uhr statt – herzliche Einladung!

Der Meditationsweg ist bis 24. April täglich von 9 bis 19 Uhr in der Emmauskirche zugänglich.

 

 

 

Gedanken zum Frieden von Dietrich Bonhoeffer und Einladung zum Gebet

Es gibt keinen Weg zum Frieden auf dem Weg der Sicherheit.
Denn Friede muss gewagt werden,
ist das eine große Wagnis und lässt sich nie und nimmer sichern.
Friede ist das Gegenteil von Sicherung.

Nur aus dem Frieden zwischen zweien und dreien
kann der große Friede einmal erwachsen, auf den wir hoffen.

Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe.
Ich bin unruhig, aber bei dir ist Frieden.

Ob wir den Frieden Gottes wirklich gefunden haben,
wird sich daran erproben, wie wir zu den Trübsalen,
die über uns kommen, stehen.

Der Friede Gottes ist ein Friede, der höher ist als alle Vernunft.
Der Friede Gottes ist die Treue Gottes unserer Untreue zum Trotz,
im Frieden Gottes sind wir geborgen, behütet und geliebt.

Am Sonntag 06.03. laden wir um 10 Uhr ein zum Gottesdienst und Gebet für den Frieden in die Emmauskirche. Um  18 Uhr findet ein Ökumenisches Friedensgebet in der kath. Kirche Hl. Familie statt.

Naiv oder großzügig?