Emmaus-Büchermarkt ab 15.10.

Büchermarkt

Ihre Bücherspende:

Gelesenes und Ungelesenes dürfen Sie gerne abgeben am

Montag, 10. Oktober     10-13 Uhr   und 15-18  Uhr

Dienstag, 11. Oktober   10-13 Uhr und  15-18 Uhr

Dabei können wir leider Ihre private Zeitschriftensammlung, mehrbändige Lexika und Bertelsmann Buchreihen nicht annehmen. Wir freuen uns aber über Schallplatten und CDs.

Der Verkauf:

Damit Sie die geleerten Regalbretter wieder befüllen können, erwarten wir kleine und große Leser mit wohlsortierten Bücherstapeln in unseren Kellerräumen, und zwar am

Samstag, 15.Oktober ; 11-17 Uhr

Sonntag, 16.Oktober; 11-17 Uhr

Montag-Donnerstag; 18-20 Uhr

Freitag, 21. Oktober; 18-22 Uhr

Von den Strapazen des Stöberns dürfen Sie sich bei Kaffee und Kuchen in unserer Cafeteria  (samstags und sonntags) erholen.

Wir achten auf eine faire Preisgestaltung. Der Erlös kommt kirchlich-sozialen Zwecken zugute.

Ihre Mithilfe:

Natürlich freuen wir uns über Menschen, die beim Aufbauen, Sortieren und Verkaufen helfen. Wer Spaß daran hat, meldet sich bitte bei andreas.lay@elkb.de oder kommt zur Team-Vollversammlung am Dienstag, 20.9. um 19 Uhr (Gemeindesaal Emmauskirche, Laurinplatz 12)

Warum das Helfen manchmal so schwer fällt

Eigentlich müsste man jetzt was tun. Helfen. Man spürt es. Man weiß es ganz genau. Man hat die Möglichkeiten. Man hat den Willen. Und doch: Man tut es viel zu oft nicht.

Was hält uns davon ab, einander „Barmherziger Samariter“ zu sein? Wie können wir ins Tun kommen, ganz konkret?

Am 11. September wird es um die Nächstenliebe gehen, um dieses Ur-Merkmal christlichen Lebens.

Und: Es wird eine Taufe geben im Rahmen des Gottesdienstes. Unsere Gemeinschaft, am Sonntag wird sie ein bisschen wachsen.

Ich freue mich auf Ihr und Eurer Kommen!

Herzlich

Vikar Alexander Brandl

Kostbar!

Was ist das kostbarste für mich? Meine Familie? Meine Gesundheit? Die Anerkennung, die ich im Beruf bekomme? Und wie weit würde ich gehen, um dieses Kostbarste zu bekommen und zu schützen? Was bin ich bereit, für dieses Wertvollste zu opfern?

Jesus erzählt von einem Menschen, der ALLES gibt, um eine kostbare Perle zu bekommen. Er verkauft all seinen Besitz, um die Perle zu bekommen. (Matthäusevangelium 13, 45-46)

Und das Überraschende für mich ist: Das „Kostbarste“ ist nicht materiell, die Perle ist nur ein Symbol. Wofür?

Viele Menschen würden wahrscheinlich – siehe oben! – Familie und Freunde als das Kostbarste bezeichnen. Aber das ist nicht gemeint. Es ist „das Himmelreich“ – die zukünftige Welt, die ganz in Gottes Hand liegt.

Echt jetzt? Was ist das denn? Ich versuche mal eine kleine Annäherung: Das Himmelreich wird sich dem Menschen öffnen, der in der Jetzt-Zeit den richtigen Kompass hat: Richtige Orientierung. Und die tiefe Erkenntnis, dass Gott größer ist als alles Materielle und jede Beziehung.

Die Suche danach ist nicht so ganz einfach. Der Kaufmann aus Matthäus 13 könnte vermutlich eine Menge Geschichten dazu erzählen, die ihn bis zu seinem Perlenfund geführt haben.

Und auch ich selbst will nicht behaupten, das Himmelreich bereits gefunden zu haben. Aber manchmal habe ich einen Hauch davon gespürt. In der Stille war dieser Hauch manchmal da, und auch in der Einsamkeit. Und manchmal war da ein Mensch, der Wunderbares gesagt oder getan hat. Und sogar mitten in den schwierigsten Zeiten konnte es passieren, dass ich diesen Hauch spüren konnte.

Und ich suche weiter. Denn diesen Hauch will ich gern wieder spüren. Und wer weiß: Vielleicht kommt der Moment, wo sich der Himmel ganz öffnet und ich mehr spüre als nur einen Hauch.

Genug für alle?

Bevor alle Gäste zum Essen kommen, steht (wie immer) die Frage im Raum: Reicht es? Haben wir genug? Einer bleibt sachlich und rechnet, wieviel man bräuchte. Ein anderer verzweifelt und sagt: Das reicht nie! Und am Ende sind doch alle satt geworden, fünftausend Gäste, nachzulesen im Johannesevangelium, Kapitel 6. Und das, obwohl nur fünf Gerstenbrote und zwei Fische aufzutreiben waren, die ein kleiner Junge bereitwillig hergibt.

Wir schwanken auch gerade zwischen sachlichem Rechnen und verzweifelten „Das reicht nie!“-Rufen. Wir fürchten einen kalten Winter und erschrecken über die Hungersnot, die schon jetzt Menschen sterben lässt. Ich kann das alles nicht kleinreden, ich habe auch Angst, ich bin auch entsetzt. Und am schlimmsten ist das Gefühl, hilflos zusehen zu müssen, wie diese Not auf uns zurollt.

Eine Lösung habe ich nicht. Aber ich will nicht sprachlos werden in all dem Elend. Deshalb bete ich:

Gott,

du hast diese Welt ins Leben geliebt.

Warum lässt du zu, dass sie so zerstört wird?

Komm, wir brauchen dich.

Teile Brot. Wärme uns.

Nimm deine Sache wieder in die Hand;

die Welt, diesen wundervollen Schatz;

und auch uns Menschen,

denen du den Lebensatem geschenkt hast.

Lass uns nicht zugrunde gehen.

Amen.

Herzliche Einladung zum Sommerkonzert des Münchner Konzertchors!

Liebe Emmausgemeinde,
am Sonntag, den 10. Juli 2022 präsentieren wir Ihnen um 19.00 Uhr in der Emmauskirche unser Sommerkonzert, wieder unter Leitung unseres neuen Dirigenten Óscar Payá Prats. In der sogenannten „Londoner Fassung“ des berühmten Requiem von Johannes Brahms werden Chor und Solisten von zwei Pianisten begleitet. Wir freuen uns auf die wunderbare Chormusik, herausragende Pianisten und wunderbare Gesangssolisten!
Tickets gibt es online unter https://muenchner-konzertchor.de/tickets/ und am Sonntag ab 18.00 Uhr an der Abendkasse.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Himmelwärts

„Himmelwärts“ – unter diesem Titel gestalten wir in der Emmauskirche in Zukunft regelmäßig Gottesdienste in freierer Form: mal von einem Team gestaltet, mal zu einem aktuellen Thema, mit modernen Liedern und so, dass sich Menschen aus jeder Altersgruppe angesprochen fühlen können.
Wir starten am Sonntag 19.06. um 10 Uhr in der Emmauskirche mit einem Gottesdienst zu einer Geschichte aus dem Lukasevangelium: „Der reiche Mann und der arme Lazarus“.
Herzliche Einladung!

Trini…was?

Am 12. Juni feiern evangelische Christinnen und Christen das Fest „Trinitatis“. In dem Namen steckt der lateinische Begriff „trinitas“, zu Deutsch meist mit Dreieinigkeit oder Dreifaltigkeit Gottes übersetzt. Gott ist einer, aber Gott zeigt sich in verschiedener Weise: Als Schöpfungskraft, als Christus, als Geist. Gott ist mit sich selbst in Gemeinschaft – und mit uns Menschen. Nicht umsonst läutet der Festtag die Trinitatiszeit ein, die Sommermonate – traditionell eine Zeit der Gemeinschaft und der Geselligkeit.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst um 10 Uhr in der Emmauskirche!

Ihr Vikar Alexander Brandl

Wer suchet, findet?

Es ist Krieg in Europa. Wieder.

Hat also alles Beten nichts genützt?

Hört Gott unser Gebet nicht?

Will er es nicht hören?

Am Sonntag „Rogate“ geht es um die Kraft des Betens. Trotz allem. Oder: gerade darum.

Im Rahmen des Gottesdienstes am 22. Mai wird auch unsere langjährige Mesnerin Karin Probst verabschiedet – herzliche Einladung zu diesem Festgottesdienst unter Mitwirkung von Ingrid Eichenberg an der Querflöte, Ruth Kornder an der Orgel und einem Ensemble des Münchner Konzertchores unter Leitung von Óscar Payá Prats.

Ihr Vikar Alexander Brandl

Was ist „Segen“?

„Segen“ – was ist das eigentlich?

Kurz gesagt: Segen ist Leben! Gleich nachdem Gott in der biblischen Schöpfungsgeschichte die Menschen erschaffen hat, segnet er sie. Es ist seine erste Handlung am Menschen. Ab dem allerersten Atemzug begleitet uns also Gottes Segen. Und dieses Prinzip zieht sich durch die ganze Bibel: Gott segnet, was leben soll. Die göttliche Lebenskraft durchströmt jeden Menschen und jedes Lebewesen – darum darf niemandem der Segen verwehrt werden. Sowieso wird beim Segnen nichts hergestellt oder herbeigezaubert. Wer gesegnet wird, ist im Grunde bereits gesegnet!

Sind wir uns dessen immer bewusst? Achten wir uns selbst als geliebte Geschöpfe Gottes? Gehen wir mit uns selbst und anderen so behutsam um, wie es uns als Gesegnete eigentlich zusteht? Beim Empfangen von Segen dürfen wir für einen Moment bewusst spüren, dass wir gewollt sind. Dass es gut ist, dass wir leben. Nicht nur als Einzelne, sondern auch – Pandemie hin oder hier – in Gemeinschaft.

Familie war schon in biblischen Zeiten ein weiter Begriff: Sie ist ein Ort mit besonders engen Beziehungsbanden, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Bei der

Familiensegnung am Muttertag, 8. Mai, um 10 Uhr vor der Emmauskirche am Laurinplatz

heißen wir alle, die sich als Familie verstehen, herzlich willkommen, um miteinander den kraftspendenden Segen Gottes zu erfahren!

Übrigens: Auch an diesen Lebens- und Segensstationen begleitet Sie Ihre Emmauskirche…

Dienen und herrschen

Jesus stellt an seine Jünger und letztlich auch an seine Kirche eine ziemlich radikale Forderung. „Wer groß und bedeutend sein will bei euch, der soll allen dienen, der soll nicht nach Macht über andere streben, sondern auf Macht verzichten“, sagt er im Evangelium sinngemäß. Das sind Forderungen, denen Viele im Blick auf die Kirche und ihre jahrhundertelange Machtposition sicher zustimmen würden. Wie aber lässt sich dieser Anspruch – auch im persönlichen Leben – umsetzen? Wie können wir Menschen das überhaupt schaffen? Darum geht es am Sonntag, 3. April in unserem Gottesdienst mit Abendmahl um 10 Uhr in der Emmauskirche.

Herzliche Einladung!