Münchner Konzertchor, 28. März 2025, Matthäuskirche München

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem… Anders als die anderen! Ein klassisches lateinisches Requiem entspricht einer Totenmesse, im Mittelpunkt steht dort stets der Verstorbene. Mit dem „deutschen Requiem“ geht Brahms einen anderen Weg. Dieses Requiem wendet sich an die Hinterbliebenen, an die Lebenden. Daher folgt Brahms auch nicht der üblichen Liturgie einer Totenmesse, sondern verwendet Texte aus der Bibel. Psalmen aus dem Alten Testament werden mit den Botschaften des Neuen Testaments aus den Briefen des Apostel Petrus verknüpft, umrahmt von den Seligpreisungen der Bergpredigt und der Offenbarung des Johannes: “Selig sind die Toten“.

In unserem Konzert erklingt das Arrangement für Soli, Chor, zwei Klaviere und Pauken, das Heinrich Poos 1978 geschaffen hat. Wir freuen uns sehr, mit Rodolfo Focarelli und Lucas Huber Sierra zwei herausragende junge Pianisten gewonnen zu haben, die uns zusätzlich noch mit „Variationen über ein Thema von Haydn in B-dur, op. 56b“ von Brahms erfreuen werden.

An den Pauken ist Simon Melzer zu hören, die Sopranpartie übernimmt Talia Or, den Bariton singt Berend Stumphius. Die Gesamtleitung hat Óscar Payá Prats inne.

Wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Konzert am 28. März 2026 um 19.00 Uhr in St. Matthäus zu München ein. Wir freuen uns auf Sie!

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