Klagemauer

In Jerusalem wird die westliche Stützmauer des Tempelplatzes die Klagemauer genannt. Juden nutzen sie als Ort des Gebets. Sie stecken gerollte Zettel mit Gebeten in die Spalten und Ritzen der Mauer.

Das hat das Taufsteinteam dazu inspiriert, für die Passionszeit eine Klagemauer in der Emmauskirche aufzubauen. Sie ist als Ort für Ihre Gebete gedacht; als Ort für unaussprechliche Seufzer, für Lasten und Sorgen, Nöte und Wünsche, für geheime Anliegen, die niemand außer Gott hören soll. Sie können Ihr Gebet auf ein Blatt Papier schreiben und gerollt in eine Pore der Mauer stecken.

Wir vernichten diese Zettel ungelesen im Osterfeuer in der Osternacht, 8. April.

Sie dürfen außerdem ein Licht auf die Mauer stellen und ein Los ziehen. In jedem Los steht ein Satz der Zuversicht aus einem alten Klagepsalm der Bibel. Möge Sie so ein Satz begleiten.

Ort

Emmauskirche, Laurinplatz.

Zeit

Aschermittwoch (22. Februar) bis Mittwoch in der Karwoche (4. April) Mo – Sa: 8.30 bis 19 Uhr, So: 9 bis 15 Uhr.

Gottesdienst zur Klagemauer

Sonntag Okuli (11. März) 10 Uhr.

Verbrennung der Gebetszettel

Osterfeuer in der Osternacht (8. April, 5.30 Uhr).

Klagemauer in der Emmauskirche